Free SMS-Services
Bei der Jugend sind SMS eine in der Beliebtheitsskala immer weiter ansteigende Mitteilungsart. Und bereiten durch die ständig steigende Menge an Übertragungen den Anbietern sehr hohe Umsätze.
Der Shortmessage Service, die SMS mit bis zu einhundertsechzig Stellen Text, wurde eigentlich von den Netz-Betreibern dazu entwickelt, um den Kunden kostenlose Benachrichtigungen schicken zu können, wenn es zum Beispiel zu Netzproblemen gekommen ist. Ein absoluter Umsatzrenner. Dazu entwickelte sich die SMS im Laufe der Zeit für die Netz-Betreiber und Serviceprovider.
Aber sie belasten jetzt auch das Budget der Handykunden sehr stark. Was was ist dagegen zu unternehmen? Man konnte seine SMS früher tatsächlich kostenlos versenden, so viel man wollte. Aber diese Zeiten sind vergangen. Von technischer Seite gesehen belastet eine SMS das Mobilfunknetz nicht. Doch trotzdem zahlt man heutzutage etwa so viel, wie für eine Gesprächsminute.
Man kann im Internet über die so genannten Free-SMS-Services wirklich kostenfrei seine SMS verschicken. Offerten findet man viele, wenn man ins World Wide Web geht.
Im Normalfall wird dabei vom Dienstanbieter die Menge der zu übermittelnden Zeichen begrenzt, meist auf hundertvierzig Zeichen je SMS, denn zusammen mit Ihrer SMS wird eine kleine Werbenachricht versendet. Durch diese Werbung nimmt der Anbieter wiederum Geld ein und kann deshalb seinen Dienst gratis offerieren. Richtige Free-SMS-Dienste arbeiten auf diese Art.
Man loggt sich auf der Seite des Service-Anbieters ein, trägt seine eigene Rufnummer und eventuell noch seinen Namen ein, schreiebt den SMS-Text, der gesendet werden soll und dann noch die Rufnummer des Empfängers. Mehr ist für die Benutzung nicht nötig.
Man findet dabei oft den Hinweis eines Service-Anbieters, dass eine Free SMS teilweise nicht sofort, sondern nur mit einer zeitlichen Verzögerung gesendet werden kann. Desweiteren ist auch die Anzahl der SMS, die man an einem Tag senden kann, auf eine festgelegte Anzahl beschränkt. Da auch dem Dienstanbieter SMS nicht unbegrenztin beliebiger Zahl kostenfrei verfügbar sind. Eilige Mitteilungen sollte man also nicht auf einem solchen Weg übermitteln, denn die Ankunft ist nicht immer sicher.
Wenn Sie das Serviceangebot eines solchen Anbieters nutzen, sollten Sie folgendes beachten:
Man sollte sie suchen und auch lesen, auch wenn sie oft sehr klein geschrieben sind, die AGB, also die allgemeinen Geschäftsbedingungen des Anbieters. Hat eine Seite keine AGB im Inhalt, so ist es sicherer, sie gleich wieder zu verlassen!
Sie sind keine Seltenheit, die schwarzen Schafe unter diesen Anbietern! Immer dann, wenn man von Ihnen sehr viele persönliche Angaben verlangt, müssen Sie sich alles ganz genau ansehen. Denn oftmals schließen Sie mit dem Verschicken der ersten SMS schon einen nicht gewollten Vertrag ab und zahlen dann im Voraus für jede eventuell zu übermittelnde SMS. Es kann auch sein, dass Sie mit der Übermittlung der ersten SMS nicht allein einen Vertrag bestätigen, sondern in einem Zug auch noch auf das Recht auf Widerruf des Vertrags verzichten. Damit haben Sie schon einmal einen rechtskräftigen Vertrag abgeschlossen, dessen Anfechtung sich nicht nur als schwer, sondern meist auch noch als zeitaufwändig und eventuell kostenintensiv erweist.
Bevor Sie einen Free-SMS-Dienst nutzen wollen, erkundigen Sie sich vorm ersten Übermitteln einer SMS ausführlich über das jeweilige Serviceangebot und über die Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Nicht, dass es für Sie ein böses Erwachen mit einer plötzlich auftauchenden Rechnung für die normalerweise kostenlose SMS gibt.
| Webkatalog kostenlos ohne Backlinkpflicht |